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Werther Mobil

Förderprojekt des TMUEN „WertherMobil“ am 30.11.2017 beendet

Am Freitag, dem 24.11.2017, fand die Endveranstaltung zum Projekt WertherMobil statt.Die gute Nachricht, alle Dienstleistungen des Projekts werden weiter angeboten....

Am Freitag, dem 24.11.2017, fand die Endveranstaltung zum Projekt WertherMobil statt. Herr Berding und Prof. Heinrich Kill stellten im Auftrag des TMUEN den Endbericht des Projekts und einen Leitfaden zum Nachahmen für andere Projekte vor. Eingeladen hatte der Referatsleiter Herr Kallenbach vom Thüringer Umweltministerium.
Endveranstaltung Werther Mobil
  von links :Prof.Heinrich Kill FH Erfurt Jörg Kallenbach TMUEN,Staatssekretär 
  TMUEN Olaf Möller, H.-Jürgen Weidt Bürgermeister Gemeinde Werther



Die beste Nachricht am Anfang, keine Angst unsere wichtigstes Kernstück „Der Fahrdienst“ wird weiter angeboten. Grundlage dafür sind unsere ehrenamtlichen Fahrer, sozusagen unser Tafelsilber.

Wir begrüßten ein vielfältiges Publikum vom Landratsamt Nordhausen, FH Erfurt, ehrenamtliche Fahrer und weitere interessierte Bürger. Der Staatssekretär aus dem TMUEN, Herr Möller, war persönlich anwesend um sich umfassend über die Ergebnisse des Projekts zu informieren.

Das gesamte Projekt hatte zwei Abschnitte, die Phase I von 2014/2015 und die Projektphase II über die Jahre 2016 und 2017.


Endveranstaltung Werther Mobil
In meiner Begrüßung habe ich das gesamte Projekt und auch diese Veranstaltung unter das Motto „Ohne Ehrenamt geht gar nichts“ gestellt. Eines der wichtigsten Ergebnisse bei der Auswertung der gesamten Entwicklung.








Endveranstaltung Werther Mobil
Nach der Ansprache des Staatssekretärs stellte Herr Berding die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse der gesamten Laufzeit des Projekts vor. Anhand von vielen Daten, Statistiken und Zahlen wurde dargestellt wie sich das Angebot und die Nachfrage sowie die gesamte Entwicklung stetig verbessert haben.






Endveranstaltung Werther Mobil
Allein in der Phase Januar 2016 bis September 2017 wurden 482 Fahrten durchgeführt und 15.300 km zurückgelegt, davon allein 10.000 km nur für den Fahrdienst. Auch die Verwaltung nutzt das E-Mobil als Dienstfahrzeug, hier wurden knapp 2.000 km gefahren. Das Carsharing wurde mit 48 Nutzungen durch Privatpersonen gut angenommen.





Wir nutzen die Fahrzeuge auch im Bereich Jugendfeuerwehr und zur Beförderung von KiTa-Kindern als Beispiel die Fahrten zum Schwimmunterricht.
Es war doch ein sehr spannender Endbericht über die Entwicklung von 2013 bis 2017. Die Entstehung und Entwicklung der Ladeinfrastruktur mit dem Bau der Ladestation, der PV Anlage und dem Speichersystem wurde anhand von Messergebnissen ausgewertet. Hierbei konnten wir ebenfalls die Ziele, wie möglichst viel sauberen Strom in die Autos und die Versorgung der Verwaltung mit erneuerbaren Strom zu bekommen, erreichen.

Der spannendste Abschnitt war dann die offene Diskussionsrunde in der auch viele Fragen durch die Gäste gestellt wurden.
Danach kamen auch einige ehrenamtliche Fahrer zu Wort und berichteten vom Kernstück des Projekts – dem ehrenamtlichen, sozialen Fahrdienst. Man hörte aus den Ausführungen heraus, mit welcher Überzeugung und Hingabe sie die Aufgabe in ihrer Freizeit durchführen, aber auch die große Dankbarkeit der mobilitätseingeschränkten Menschen, die sie jeden Tag fahren. Die Fahrer geben diesen Bürgern und Bürgerinnen ein Stück Lebensqualität und Lebensfreude zurück.
Dieses Engagement der ehrenamtlichen Fahrer ist die Grundlage dafür, dass viele ältere und mobileingeschränkte Mitbürger in ihren Ortsteilen sowie Wohnungen und somit in ihrem sozialen Umfeld bleiben können.
Am Ende der Veranstaltung wurde ein positives Fazit gezogen und die weiteren Perspektiven aufgezeigt.


Alle waren sich einig, dass mit dem Projekt die Hauptziele erreicht wurden und der ehrenamtliche getragene Fahrdienst mit E-Fahrzeugen in einer ländlichen Gemeinde etabliert wurde. Es gab eine stetige Stabilisierung des Angebots, der Nachfrage und der Durchführung. Eine Erweiterung des Nutzungspotenzials ist durchaus möglich.




Auch das zweite E-Fahrzeug hat sich etabliert und ist auch sehr gut für Dienstfahrten der Verwaltung geeignet. Die private Nutzung (Carsharing) nimmt weiter zu, ist aber, wie die soziale Nutzung (Vereine), weiter steigerungsfähig.
Das gesamte Projekt hat eine „Vorreiterinitiative“ für gemeinschaftliche E-Fahrzeugnutzung in der Region.



Sehr oft werden Förderprojekte die natürlich mit Fördergeld finanziert werden, nach ihrer offiziellen Laufzeit beendet. Das Ziel solcher Förderungen ist aber immer, dass sich nach der Förderzeit Projekte selbst tragen und weitergeführt werden.
Genau das ist uns mit dem Fahrer Pool gelungen, aber es ist kein Selbstläufer. Deshalb ist es enorm wichtig weitere freiwillige ehrenamtliche Menschen für dieses Projekt zu gewinnen.

Unsere Fahrer
                Das Kernstück - Unsere ehrenamtlichen Fahrer

Wenn es uns gemeinsam gelingt genau das zu realisieren, werden viele Menschen davon profitieren und der Fahrdienst wird nachhaltig gesichert sein.

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